| Alfiz |
Rechteckige Mauerrahmung eines Bogens. Die unter dem Bogen liegende Öffnung bleibt ungerahmt |
| Alabaster |
Eine in der Natur vorkommende, feinkörnige, reinweisse Gipsverbindung. Alabaster ist leicht zu formen und wird deshalb seit der Antike für Architekturdekorationen, zur Verkleidung und für Plastiken verwendet. |
| Ädikula |
Rahmung von Portalen, Fenstern und Nischen mittels zweier Säulen, Pfeiler oder Pilaster, die ein Gebälk und einen Dreieck- oder Segmentbogengiebel tragen. |
| Arkade |
Bogen über Säulen oder Pfeilern. |
| Berber |
Sammelbezeichnung für die in Nordarfrika lebenden, ethnisch heterogenen Stämme, die wahrscheinlich europid-mediterranen Ursprungss sind und Dialekte des Berberischen sprechen. |
| Bogen |
Gewölbte Konstruktion in einer Maueröffnung, die die Last abfängt, bzw. auf Pfeiler oder Säulen überleitet und dazu dient, grössere Abstände zwischen Mauern zu überbrücken. |
| Email |
Verschiedenfarbige, flüssige Glasmassen, die auf Metall oder Glas aufgeschmolzen werden. |
| Fresko |
Wandgemälde, das auf noch feuchtem Kalkputz aufgetragen ist |
| Gerich |
Als Gerichornament bezeichnet man die sich oftmals vielfach überschneidenden Linien der abstrakten geometrischen Dekormotive in der islamischen Kunst. |
| Hammam |
Auf die Antike zurückgehende Bauform des Warmbades. Heute noch ist das Bad in der islamischen Welt Bestandteil islamischer Lebensart. |
| Inkrustation |
Verkleidung von Wand und Bodenflächen mit farbigen, polierten Steinplatten, meist aus Marmor, die zu Mustern gefügt sind und somit die Flächen gliedern und dekorativ beleben. |
| Intarsie |
In Holz eingelegt Ornamentik aus farbigen Hölzern oder Elfenbein, Schildpatt, Metall oder Perlmutt. |
| Kalligrafie |
In der islamischen Welt kommt der arabischen Schrift eine besondere Bedeutung zu, da mit ihr der Koran vermittelt wird. Die Gestaltung der verschiedenen Schriftformen gilt daher fast als religiöse Handlung. |
| Laterne |
Runder oder vieleckiger, durchfensterter Aufbau über Kuppel- oder Gewölbeöffnungen |
| Medina |
Das Wort Medina bezeichnet ganze Städte, aber auch Stadtteile, und ist Bestandteil von Schlossnamen, da Schlossbauten als eine abgeschlossene Bauanlage den Charakter einer Stadt hatten. |
| Mosaik |
Bildwerke aus bunten Teilen aus Stein, Marmor, Glas oder glasiertem und gebranntem Ton, die auf eine Fläche von noch feuchtem Mörtel eingesetzt werden. |
| Ornament |
Dekoratonsform von Oberflächen. Das Ornament kann ungegenständlich, pflanzlich, figürlich oder kalligrafisch sein. In der islamischen Kunst gibt es alle Formen von Ornamenten, wobei die kalligrafischen eindeutig überwiegen. |
| Stuck |
Masse aus Gips, Kalk, Sand und Wasser, die in noch feuchtem Zustand zu Baudekorationen geformt wird. Der Stuck trocknet sehr schnell in der Sonne, ist aber nicht wasserfest. |
| Suk |
Arabischer Markt (Basar). |
| Tadelakt |
Verputz marrokanischen Ursprungs. Eine mit Farbpigmenten eingefärbte Kalkmischung wird als Putz aufgetragen, verdichtet udn auf Glanz gebracht. Tadelakt wird nicht nur auf Wänden im Innen- und AUssenbereich eingesetzt, sondern auch für Fussböden, Badewannen, Duschen. |
| Tempera-Malerei |
Farben, die zwar mit Wasser gemischt werden, durch die zugegebenen Bindemittel (Öl, Ei, Honig, Leim) aber nicht mehr wasserlöslich sind. |
| Ziselieren |
Metallbearbeitung, bei der die Dekors mittels verschieden geformter Hämmer in das Metall geschlagen werden. |